Der Fanfarenzug der NZO


Im Jahre 1976, am 08. Juli, pünktlich zum Narrentreffen 1977, wurde der Fanfarenzug im Gasthaus Hechinger ins Leben gerufen. Seine Hauptinitiatoren waren Kurt Maurer mit seinem Dirigenten Gerhard Seidel (Fanfarengüst), welcher den Zug bis Mitte der 80er Jahre leitete.

Gerhard Seidel vermittelte den Musikern, welche nahezu alle absolute Neulinge waren, schnell die erforderlichen Kenntnisse. So eröffnete der Fanfarenzug bereits im Gründungsjahr, am 06. November 1976, die damalige Fasentkampagne.

 

Der ursprüngliche Zug hatte zu seinerzeit eine spielfähige Stärke von 16 Musikern und setzte sich wie folgt zusammen.

Fanfaren: Siegfried Zängle Günter Sattler Rainer Wesch
  Christian Troxler Uwe Harke Eckhard Raschka
  Renate Stary Barbara Burger Sabine Maurer
Flachtrommel: Elisabeth Engler Verena Vitt  
  Peter Zängle Irene Bill  
Landsknechttrommel: Jürgen Merklin    
Pauke: Erwin Löslin    
Becken: Reinhard Stary    

 

Viele der Spielleute nahmen über die Jahre auch immer wieder an Lehrgängen teil, deren Erfolg sich auch am 15. Juni 1986, mit der Note "sehr gut mit Belobigung" beim Wertungsspiel des Badischen Turnerbundes in Bötzingen, zeigte. Als einziger Fanfarenzug schafften sie es, sich diese höchste zu vergebende Wertung zu erspielen.

Der Zug war ebenfalls im Fanfarenorchester der Vogtei Ortenau im VON vertreten und dem genannten Badischen Turnerbund angeschlossen.

 

1986 wurde dann das 10-jährige Bestehen des Fanfarenzuges gebührend gefeiert. So wurde auf dem Festplatz ein großes Festzelt mit Vergnügungspark aufgestellt. Am Sonntag fand dann ein Umzug mit etlichen Fanfaren- und Spielmannszügen statt.

 

Die Konkurrenz der Fasent- und Guggenmusiken wurde aber stetig größer, das Interesse an reinen Fanfarenklängen ließ immer mehr nach. So wurde aus ursprünglich 25 Spielleuten eine immer kleiner werdende Gruppe mit zuletzt noch 8 - 10 aktiven Musikern. Weil der Nachwuchs auch fern blieb, schlief das Ganze mehr oder weniger ein. Aufgelöst ist diese Abteilung trotzdem bis heute nicht. Vielleicht finden sich wieder einmal Leute zusammen, die sich mit frischem Geist und närrischem Idealismus der Sache annehmen.